Liveblog: ++ Selenskyj fordert auch Raketen und Jets ++

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Stand: 26.01.2023 03:20 Uhr

Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert nach der Panzer-Zusage auch Langstreckenraketen und Jets. Russland kritisiert die UNESCO-Entscheidung zu Odessa als “politisch motiviert”. Alle Entwicklungen im Liveblog.

03:20 Uhr

Rheinmetall will “Leopard”-Panzer für Ukraine mit viel Munition bestücken

Der Rüstungskonzern Rheinmetall steht bereit, große Mengen an Munition für die “Leopard”-Panzer zu liefern, die Deutschland und andere Länder in die Ukraine schicken werden. “Rheinmetall ist vorbereitet und hat seine Kapazitäten im Munitionsbereich – und insbesondere im Bereich Großkaliber – vorsorglich deutlich erhöht”, erklärt das Düsseldorfer Unternehmen der Zeitung “Rheinischen Post”. “Dafür haben wir massiv investiert und tun dies auch weiterhin, indem wir neue Fertigungsanlagen entstehen lassen und zusätzliches Personal aufbauen. Wir tun alles dafür, die Ukraine sowie Nato und Bundesregierung zu unterstützen, auch mit der benötigten Munition.” Mit den erhöhten Kapazitäten sei der Konzern in der Lage, auch einen absehbar steigenden Bedarf der Bundeswehr und der Streitkräfte anderer “Leopard”-Nutzerstaaten zu decken.

02:32 Uhr

Russland kritisiert UNESCO-Entscheidung zu Odessa als “politisch motiviert”

Russland hat scharfe Kritik an der Entscheidung der UNESCO geübt, die Altstadt der ukrainischen Hafenstadt Odessa zum gefährdeten Welterbe zu erklären. Dieser Schritt sei “politisch motiviert”, erklärte am Abend das Außenministerium in Moskau. Eine Gruppe westlicher Staaten habe die Entscheidung erzwungen. “Sie war hastig vorbereitet und ohne Respekt vor den eigentlich hohen Standards der UNESCO”, kritisierte das russische Außenministerium weiter.

Die UNESCO hatte die Altstadt von Odessa am Mittwoch in die Liste des gefährdeten Welterbes aufgenommen, was unter anderem besseren Zugang zu technischer und finanzieller Unterstützung bedeutet. “Odessa, eine freie Stadt, eine weltoffene Stadt mit einem berühmten Hafen, die Filme, Literatur und die Kunst geprägt hat, steht nun unter verstärktem Schutz der internationalen Gemeinschaft”, erklärte UNESCO-Generalsekretärin Audrey Azoulay. 

02:32 Uhr

Selenskyj fordert nach Panzer-Zusage auch Langstreckenraketen und Jets

Wenige Stunden nach der Zusage von Kampfpanzer-Lieferungen seitens Deutschlands und der USA hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die westlichen Verbündeten seines Landes auch um Langstreckenraketen und Kampfflugzeuge gebeten. “Je mehr Unterstützung unsere Helden an der Front von der Welt erhalten, desto schneller wird die russische Aggression beendet”, sagte Selenskyj in seiner allabendlichen Videoansprache.

Der Staatschef dankte zudem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und US-Präsident Joe Biden für deren Zusage, Kampfpanzer zu liefern. Selenskyj sagte, er habe mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gesprochen. Es sei wichtig für die Ukraine, auch “die Lieferung von Langstreckenraketen auf den Weg zu bringen”. Kiew und seine westlichen Verbündeten müssten zudem “unsere Zusammenarbeit bei der Artillerie ausweiten” und die “Entsendung von Kampfflugzeugen” ermöglichen.

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