Liveblog: ++ Selenskyj: Entlassungswelle “notwendig” ++

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Stand: 25.01.2023 03:56 Uhr

Der ukrainische Präsident Selenskyj bezeichnet die Entlassungswelle in seiner Regierung als “notwendig”. Der russischer Botschafter in Washington sagt, eine Lieferung von US-Kampfpanzern an die Ukraine wäre eine “eklatante Provokation”. Alle Entwicklungen im Liveblog.

03:56 Uhr

Selenskyj bezeichnet Entlassungswelle in Regierung als “notwendig”

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Entlassung hochrangiger Regierungsvertreter infolge eines mutmaßlichen Korruptionsskandals in der Armee als “notwendig” verteidigt. “Wir brauchen einen starken Staat”, sagte er am Abend in seiner täglichen Videoansprache. Die Entlassungen seien “notwendig für unsere Verteidigung – und es hilft unserer Annäherung an die europäischen Institutionen”. “Alle internen Probleme, welche die Stärkung des Staates verhindern, werden gerade geregelt – und sie werden auch künftig geregelt”, sagte der Präsident weiter. Am Dienstag waren infolge eines mutmaßlichen Korruptionsskandals in der ukrainischen Armee mehrere Vize-Minister, Gouverneure und hochrangige Beamte zurückgetreten oder entlassen worden. 

03:56 Uhr

Russischer Botschafter: US-Kampfpanzer an Ukraine wären “eklatante Provokation”

Eine Lieferung von Kampfpanzern der USA an die Ukraine stellt nach den Worten des russischen Botschafters in den Vereinigten Staaten eine “weitere eklatante Provokation” des Konflikts dar. “Wenn die Vereinigten Staaten beschließen, Panzer zu liefern, dann kann man einen solchen Schritt definitiv nicht mit dem Argument der “Verteidigungswaffen” rechtfertigen. Dies wäre eine weitere eklatante Provokation gegen die Russische Föderation”, heißt es in einer Stellungnahme des russischen Botschafters Anatoli Antonow auf Telegram. Es sei offensichtlich, dass die Regierung in Washington gezielt auf eine strategische Niederlage Russlands hinwirke.

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