Liveblog: + Berichte: Umfangreiche US-Waffenlieferungen geplant +

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Stand: 19.01.2023 03:22 Uhr

Die USA bereiten nach Berichten zufolge neue umfangreiche Waffenlieferungen an die Ukraine vor – “Abrams”-Panzer sollen nicht darunter sein. Die UN prangern den Rückstand beim Getreideabkommen an. Alle Entwicklungen im Liveblog.

02:32 Uhr

Heusgen: Panzerlieferung “moralische Verpflichtung”

Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, hat eine Führungsrolle Deutschlands bei der Lieferung von Kampfpanzern in die Ukraine gefordert. “Wenn Sie führen wollen, kann das nicht heißen, immer nur das Nötigste als Letzter zu machen”, sagte der frühere Top-Diplomat der Deutschen Presse-Agentur kurz vor den Beratungen der Ukraine-Alliierten über weitere Waffenlieferungen. “Wir müssen vorangehen und diese Führung auch tatsächlich wahrnehmen.”

01:30 Uhr

Berichte: USA planen umfangreiche Waffenlieferungen

Die USA bereiten Berichten zufolge neue umfangreiche Waffenlieferungen an die Ukraine vor. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP könnte das Paket einen Wert von etwa 2,6 Milliarden Dollar haben. Das Nachrichtenportal “Politico” berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, es werde unter anderem die Lieferung von Radschützenpanzern des Typs Stryker erwogen. Radschützenpanzer werden etwa zur Aufklärung und zum Transport eingesetzt und sollen hohen Schutz vor Angriffen bieten.

Es werde derzeit nicht erwartet, dass die USA die Lieferung eigener Abrams-Kampfpanzer genehmigen, hieß es in dem Bericht. Grund sei die aufwendige Instandhaltung und Ausbildung an dem Kampfpanzer. Von offizieller Stelle gab es zunächst keine Bestätigung.

03:22 Uhr

Offenbar kein Durchbruch bei US-türkischem Treffen

Die NATO-Bündnispartner USA und Türkei haben bei einem Außenministertreffen in Washington offenbar keine nennenswerten Fortschritte bei der Beilegung von Streitpunkten erzielt. Nach dem Treffen zwischen US-Außenminister Antony Blinken und seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu blieben Erfolgsmeldungen die Lösung von Meinungsverschiedenheiten mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine oder die geplante NATO-Erweiterung um Finnland und Schweden aus.

Die Beitritte der skandinavischen Länder zu dem Militärbündnis wurden von der Türkei bislang blockiert. Ankara verlangt etwa von Schweden, stärker gegen kurdische Gruppen vorzugehen.

00:37 Uhr

UN prangern Rückstand bei Getreideabkommen an

Die Vereinten Nationen (UN) prangern den Rückstand beim Ukraine-Getreideabkommen an, das unter der Vermittlung der UN und der Türkei im Juli erzielt wurde. Die UN forderten in einer Mitteilung deshalb alle Parteien ohne Schuldzuweisung dazu auf, Hindernisse und Missstände zu beseitigen. Die Effizienz müsse erhöht werden.

Mehr als 100 Schiffe warten in türkischen Gewässern auf eine Inspektion und die Genehmigung zum Auslaufen. Das Getreide-Abkommen ist einer der wenigen diplomatischen Erfolge in dem seit dem 24. Februar anhaltenden russischen Krieg gegen die Ukraine. Es soll dem weltweiten Anstieg der Getreidepreise entgegenwirken, die vor allem ärmeren Ländern zu schaffen machen.

00:03 Uhr

Klitschko ehrt Johnson in Davos mit Ehrenmedaille

Der frühere britische Premier Boris Johnson hat von Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko eine Ehrenmedaille als “Bürger von Kiew” erhalten. Diese verlieh der frühere Boxweltmeister dem 58-jährigen Briten am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos. Für die Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine in seiner Zeit an der britischen Regierungsspitze hatte Johnson viel Lob erhalten. Klitschko sagte, Johnson sei “einer von uns”.

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